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Wissenswertes

Unterschied CBD Öl und Cannabisöl

CBD Öl ist nicht gleich Cannabisöl, auch wenn beide Öle eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Während Cannabisöl unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, ist CBD Öl hingegen von diesem Gesetz ausgeschlossen. Bereits dieser Unterschied ist entscheidend, wenn man keinen Ärger mit dem Gesetz haben möchte. Doch es gibt noch weitere Unterschiede von CBD Öl und Cannabisöl.

Hanfsorten für CBD Öl und Cannabisöl

Es gibt zahlreiche verschiedene Hanfsorten, die alle unterschiedliche Inhaltsstoffe haben. Dabei unterscheiden sie sich auch im Gehalt an THC (Tetrahydrocannabinol) und CBD (Cannabidiol). Durch spezielle Züchtungen kann dann beispielsweise der Anteil der beiden Cannabinoide beeinflusst werden. Aus diesem Grund gibt es mittlerweile Hanfpflanzen, die einen sehr hohen CBD-Anteil aber dafür einen sehr geringen THC-Anteil aufweisen können. Zur Herstellung von CBD Öl werden ausschließlich diese Hanfpflanzen genutzt, sodass die Produkte frei verkäuflich sind und nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fallen.

Der Unterschied von CBD Öl und Cannabisöl besteht somit auch im Anteil an THC. Um Cannabisöl herzustellen, werden Hanfpflanzen genutzt, die einen deutlich höheren Gehalt an THC haben und somit auch unter das Betäubungsmittelgesetz fallen. Daher ist Cannabisöl nicht frei verkäuflich und kann nur über Rezept erhalten werden.

Dies heißt gleichzeitig auch, dass im CBD Öl in Deutschland nur ein sehr geringer THC-Anteil von unter 0,2 Prozent enthalten ist. Im Cannabisöl jedoch kann der THC Gehalt zwischen 50 und 80 Prozent liegen. Dies ist, je nach Beschwerden sehr unterschiedlich.

Welche gesundheitlichen Wirkungen haben CBD Öl und Cannabisöl?

Im Grund wirken beide Öle ähnlich. Sie stimulieren das körpereigene Endocannabinoid System und die dazugehörigen CB 1 und CB 2 Rezeptoren. Dabei ist der CB 1 Rezeptor vor allem in den Nervenzellen, im Kleinhirn, den Basalganglien sowie dem Hippocampus zu finden. Doch auch im peripheren Nervensystem befindet sich der CB 1 Rezeptor.

Der CB 2 Rezeptor dagegen ist in den verschiedenen Zellen angesiedelt. In den Zellen des Immunsystems findet man diesen ebenso wie auch in den Zellen, die am Knochenauf- und abbau beteiligt sind.

Die Cannabinoide, also CBD und THC können beide Rezeptoren beeinflussen und eine positive Wirkung auf den Körper haben. Sie beeinflussen den Schlaf, die Schmerzen wie auch den Appetit, die Bewegung, die Gehirnfunktion und die Sinneswahrnehmung. Während Cannabisöl und CBD Öl beide Schmerzen lindern oder Ängste mildern, hat Cannabisöl einen Nachteil. Es wirkt psychoaktiv und kann einen Rausch auslösen. Diese Wirkung hat CBD Öl nicht.

Weiterhin hat Cannabisöl im Gegensatz zu CBD Öl den Vorteil, dass es appetitanregend wirkt. CBD Öl hingegen hat einen appetithemmenden Effekt. Zudem kann bei Cannabisöl bei folgenden Beschwerden eingesetzt werden:

  • Brechreiz und Übelkeit
  • Entzündungen
  • Krämpfen
  • Schmerzen

CBD Öl kann ebenfalls bei Schmerzen, Übelkeit und Brechreiz sowie bei Krämpfen ein wichtiger Helfer sein. Zudem wirkt CBD Öl antioxidativ, immunregulierend und antipsychotisch.

Natürlich können beide Öle noch bei vielen weiteren Erkrankungen und Beschwerden eingesetzt werden. Auch wenn beide eine ähnliche Wirkung haben, sind sie dennoch komplett verschieden. Während Cannabisöl einen Rausch auslösen kann, unterdrückt CBD Öl diesen. Die Kombination beider Cannabinoide ist daher besonders interessant in der Medizin. 

Anwendungsbereiche von CBD Öl

CBD Öl kann bei vielen Beschwerden und Erkrankungen lindernd wirken. Dabei hat sich unter anderem auch in Studien gezeigt, dass CBD eine sehr positive Wirkung auf Schmerzen, Krämpfe oder auch Schlafstörungen hat. CBD Öl wirkt entspannend und kann somit bei Stress, Unruhe oder auch Nervosität eingesetzt werden. Selbst bei Migräne und Kopfschmerzen ist CBD Öl ein wichtiger Helfer und die Nutzer schwören auf diesen Wirkstoff, wie in vielen Foren zu lesen ist.

Im Gegensatz zu Cannabisöl erzeugt CBD Öl keine berauschende Wirkung, da der THC-Anteil unter 0,2 Prozent liegt. Doch auch hier können Nebenwirkungen wie Übelkeit und Kopfschmerzen auftreten, wenn die Dosis zu hoch ist. Aus diesem Grund sollte immer mit einer geringen Dosierung begonnen werden, die dann langsam erhöht wird.

Cannabisöl und die medizinischen Anwendungsbereiche

Da im Cannabisöl der THC-Anteil deutlich höher ist als im CBD Öl, fällt Cannabisöl unter das Betäubungsmittelgesetz und ist nur über Rezept erhältlich. Hierbei wird es vor allem bei:

  • Autismus
  • Chronisch entzündlichen Darmerkrankungen
  • Epilepsie
  • Gewichtsverlust beispielsweise durch Krebs oder eine HIV-Infektion
  • Parkinson
  • Schizophrenie
  • Tourettesyndrom

eingesetzt. Doch auch bei Krebserkrankungen wird Cannabisöl zur Unterstützung eingesetzt. Vor allem Übelkeit und Erbrechen können hier signifikant gelindert werden, werden eine Chemotherapie durchgeführt wird. Doch auch der Appetitmangel oder die Entzündung der Schleimhäute sowie die Schmerzen können mit Cannabisöl sehr gut behandelt werden.

Zudem hat sich in einigen Studien gezeigt, dass THC und CBD die Krebszellen am Wachstum hemmen. Allerdings müssen hier noch viele weitere Untersuchungen folgen, um dies ausreichend zu belegen.

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