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Wissenswertes

Das Endocannabinoid System einfach erklärt

geralt / Pixabay

In Zusammenarbeit mit dem israelischen Wissenschaftler Raphael Mechoulam entdeckten die Forscher William Devane und Dr. Lumir Hanus das Endocannabinoid System. Dies geschah erst im Jahre 1992 am National Institute of Mental Health in den USA.

Die Wirkstoffe der Cannabispflanze wurde jedoch schon viel früher entdeckt. Dennoch waren sie der Grund, warum das körpereigene Endocannabinoid System überhaupt entdeckt wurde.

Dies lag daran, dass die spezifischen Rezeptoren, die im menschlichen Körper vorhanden sind, die Wissenschaftler veranlasste, diese Rezeptoren genauer zu untersuchen. Denn wenn Rezeptoren da sind, müssen praktisch auch körpereigene Liganden (Endocannabinoide) vorhanden sein, die dann mit den Rezeptoren interagieren.

Devane konnte dabei mit seinem Forschungsteam die erste Substanz aus Schweinehirnen insolieren und auch synthetisieren, die mit dem CB1 Rezeptor interagiert. Diese Substanz wird als Anandamid bezeichnet und ist ein Kondensationsprodukt aus Ethanolamin und Arachidsonsäure. Sehr interessant ist vor allem die Tatsache, dass in unserem Körper unzählige Cannabinoid Rezeptoren vorhanden sind. Dabei werden Moleküle produziert, die dafür verantwortlich sind, dass Cannabis so effektiv auf dem Körper einwirken kann.

Die Entdeckung öffnete Tür und Tor zur Cannabisforschung

Durch die Entdeckung des körpereigenen Endocannabinoid Systems wurde der Cannabisforschung Tür und Tor geöffnet. Dabei wurden nämlich neue Perspektiven zur medizinischen Nutzung von Cannabis aufgezeigt. Das therapeutische Potenzial ist sehr hoch und wird derzeit in vielen Ländern der Welt auf Hochtouren erforscht. Dabei konnte bisher belegt werden, dass Cannabis das Nerven- wie auch das Immunsystem regulieren kann.

Doch auch in Untersuchungen an Tieren wurde festgestellt, dass nicht nur das zentrale Nervensystem, sondern auch der Magen-Darm-Trakt sowie chronisch entzündliche Erkrankungen vom Cannabis positiv beeinflusst werden können. Sogar bei Krebs sollen sich Erfolge gezeigt haben. Allerdings ist dies immer mit Vorsicht zu genießen und sollte keine falschen Hoffnungen auslösen!!

Durch die weltweiten Studien sind Cannabis und seine Extrakte mittlerweile in den Vordergrund gerückt und es entsteht ein absoluter Hype rund um Cannabis und seine Inhaltsstoffe. Das Problem dabei ist, dass Studien in Deutschland nicht anerkannt werden, wenn sie aus dem Ausland kommen. Dabei ist gerade Israel Vorreiter in Sachen Cannabisforschung und hat schon unzählige Belege für den Vorteil von Cannabis und seinen Substanzen geliefert.

In Deutschland hingegen wird nach wie vor gegen Cannabis, der Teufelsdroge, gewettert und vermutlich werden auch die Pharmakonzerne einen Strich durch die Forschungen machen. Denn nur ein kranker Mensch ist für die Pharmaindustrie gewinnbringend. Auch ein Grund, weshalb immer mehr Menschen CBD Produkte nutzen, da dieser Extrakt auf vielfältige Weise wirken kann und zudem noch vollkommen natürlich ist.

Das Endocannabinoid System verständlich erklärt

Der Name des Endocannabinoid Systems bedeutet so viel wie „vom Körper produzierte Cannabinoide“. Dabei wird es abgeleitet von der Vorsilbe „endo“, welche die Kurzform von „endogen“ ist und „aus dem Organismus stammend“ oder „vom Organismus produziert“. Cannabinoid hingegen sind die Verbindungen, die dieses System aktivieren. Dabei besteht das Endocannabinoid System, kurz auch ECS genannt, aus zwei primären Zellrezeptoren. Zum einen aus den CB1 Rezeptoren und zum anderen aus den CB2 Rezeptoren.

Dabei muss man sich die Zellrezeptoren praktisch wie Türen vorstellen, zu denen je ein Satz Schlüssel passt. Die Schlüssel sind chemische Moleküle die „Agonisten“ heißen. Immer dann, wenn also ein Schlüssel eine Tür öffnet, wird eine Nachricht weitergeleitet, die eine Anweisung an eine Zelle ist. Die Schlüssel, also die Agonisten, können zum einen die Endocannabinoide sein, die vom Körper gebildet werden oder die Cannabinoide, die von außen dem Körper zugeführt werden.

CB1 Rezeptoren finden sich vor allem in den Nervenzellen, während die CB2 Rezeptoren auf den Zellen des Immunsystems vorzufinden sind.

Endogene und exogene Cannabinoide

Cannabinoide gibt es in zwei Kategorien. Zum einen gibt es die endogenen Cannabinoide und zum anderen die exogenen Cannabinoide. Beide interagieren mit dem körpereigenen Endocannabinoid System.

Endogen: Endo bedeutet, dass etwas seinen Ursprung im Körper hat. Dies heißt also, dass endogene Cannabinoide vom Körper selbst hergestellt werden können. Diese können dann den Schlaf, die Stimmung wie auch den Schmerz beeinflussen, da sich mit den Cannabinoid Rezeptoren interagieren.

Exogen: Exogene Cannabinoide sind Cannabinoide, die dem Körper von außen zugeführt werden. Dies können Cannabidiol (CBD) oder auch Tetrahydrocannabinol (THC) sein. Werden sie dem Körper zugeführt, interagieren sie mit dem Endocannabinoid System und haben eine psychologische wie auch physische Wirkung auf den Körper.

Was sind Endocannabinoide

Endocannabinoide werden im Körper selbst produziert. Dabei werden sie beispielsweise innerhalb der Körperfettsäuren (Omega-3-Fettsäuren) gebildet. Es gibt zahlreiche verschiedene Endocannabinoide. Die beiden bekanntesten sind jedoch Anandamid und 2-Arachidonylglycerol (2-AG).

Anandamid: Dieses Endocannabinoid wurde als erstes entdeckt. Das Wort „Ananda“ heißt soviel wie „Glückseligkeit“ und ist vor allem für die Regulierung von Schmerzen und dem Appetit wichtig. Zudem beeinflusst dieser Neurotransmitter auch Gefühle, wie etwa Euphorie oder Freude und selbst das Belohnungssystem wird von diesem Endocannabinoid beeinflusst. Forscher gehen davon aus, dass beim Sport Anandamid freigesetzt wird.

2-Arachidonylglycerol (2-AG): Das Endocannabinoid 2-Arachidonylglycerol (2-AG) dockt an die CB1 und die CB2 Rezeptoren an. Bei einem Versuch an Ratten konnte festgestellt werden, dass der Stoff in der Milz, den Nieren, der Leber und Lunge sowie im Gehirn vorhanden ist. Allerdings wird 2-Arachidonylglycerol (2-AG) den kurzfristigen Neurotransmittern zugeordnet, da sie nur dann synthetisiert werden, wenn der Körper sie aktiv benötigt.

Was sind exogene Cannabinoide?

Wie oben schon beschrieben, sind exogene Cannabinoide die Cannabinoide, die dem Körper von außen zugeführt werden. Dies wären dann beispielsweise CBD und THC, die bekanntesten Cannabinoide. Doch auch CBG zählt zu diesen, welches gerade in der Forschung ganz weit nach oben gerückt ist. Exogene Cannabinoide verbleiben längere Zeit im Körper und interagieren mit dem ECS (Endocannabinoidsystem). Dabei wird das ECS stimuliert und aktiviert.

CBD: Das Cannabinoid CBD sorgt dafür, dass der Abbau von Anandamid verlangsamt oder sogar verhindert wird. Gleichzeitig führt dies dazu, dass Anandamid im Gehirn aufgebaut wird, wodurch es einen sehr hohen physiologischen Nutzen hat. CBD ist ein hervorragender Helfer bei Schizophrenie, Epilepsie, Psychosen, Angststörungen wie auch bei Diabetes, PTBS, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, neuropathischen Schmerzen und chronisch entzündlichen Gelenkerkrankungen. Im Gegensatz zu THC wirkt CBD nicht psychoaktiv und unterdrückt sogar noch die berauschende Wirkung von THC.

THC: Das Cannabinoid THC ist vor allem durch seine psychoaktive Wirkung bekannt. Doch THC dockt an beide Rezeptoren an und aktiviert auch hier das Endocannabinoid System. Dabei ist die Wirkung von THC vor allem psychologischer Natur. Der Stoff kann aber deutlich mehr, als nur berauschen. Denn insbesondere in der Krebstherapie kann THC die Nebenwirkungen einer Strahlentherapie lindern. THC geht gegen Übelkeit, Schmerzen und Appetitlosigkeit vor. Auch wirkt der Stoff entzündungshemmend, kann bei Asthma lindern und soll sogar bei einem Glaukom ein wichtiger Wirkstoff sein. In Kombination mit CBD hat THC zudem eine symbiotische Wirkung.

Was sind Cannabinoid Rezeptoren?

Bisher wurden insgesamt zwei Rezeptoren im Körper identifiziert. Dabei sind sich die CB1 Rezeptoren in den Nervenzellen angesiedelt und sind vorrangig im Gehirn sowie im Rückenmark zu finden. Dies heißt, dass sie vor allem die Regulierung des Appetits steuern und eine wichtige Rolle bei der Gedächtnisleistung und bei der emotionalen Verarbeitung spielen. Doch auch das Schmerzempfinden können sie beeinflussen.

Die CB2 Rezeptoren hingegen befindet sich vor allem auf den Zellen des Immunsystems. Weiterhin kommen sie im peripheren Nervensystem vor und sind, sobald sie aktiviert sind, weisen sie eine entzündungshemmende Immunreaktion auf.

Es wird sogar davon ausgegangen, dass ein Mangel an Cannabinoiden im Körper zahlreiche Erkrankungen hervorrufen kann. Ein solcher Cannabinoid Mangel könnte somit auch schwere Erkrankungen, wie etwa chronische Schmerzen oder Fibromyalgie verursachen, da diese im Zusammenhang mit dem Endocannabinoid System stehen. Hierzu muss jedoch noch weiter geforscht werden.

Die Rezeptoren des Endocannabinoid Systems sind überall im Körper zu finden und haben somit praktisch auf den ganzen Körper Einfluss. Dabei werden alle grundlegenden Funkionen vom ECS beeinflusst.

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