Wissenswertes

Wissenswertes – Was ist CBD?

noexcusesradio / Pixabay

CBD kennt mittlerweile nahezu jeder, doch nicht alle wissen, was CBD genau ist. Viele bringen es mit Drogen und Marihuana in Verbindung, wobei sie ja eigentlich nicht ganz unrecht haben. CBD ist ein Cannabidiol, welches in der Hanfpflanze vorkommt, allerdings nicht in dieser Form, sondern in Form von CBDa. Zu diesen Cannabidiolen zählt auch THC, welches jedoch im Gegensatz zu CBD berauschend und psychoaktiv wirkt.

Was ist CBDa?

CBDa ist die Vorstufe von CBD und kommt nur in dieser Form in Cannabis vor. Weiterhin sind durch die zahlreichen Untersuchungen der Cannabispflanze noch knapp 500 Wirkstoffe nachgewiesen. Cannabinoide jedoch kommen nur im Hanf vor und sonst in keiner anderen Pflanze. Dabei sind die Wirkungen der einzelnen Cannabinoide zum Großteil sehr unterschiedlich, was anhand von CBD und THC gut zu erkennen ist.

CBDa hingegen hat eine ähnliche Wirkung wie CBD, jedoch nur schwächer. Wird CBDa erhitzt wird es in CBD umgewandelt. Diesen Vorgang nennt man Decarboxylierung. Das Erhitzen geschieht beispielsweise durch das Rauchen oder auch wenn Marihuana als Zutat in Keksen verwendet wird. Damit im CBD Öl auch ein hoher Anteil an CBD vorhanden ist, muss das CBDa also erhitzt werden, um die aktive Form von CBD zu erhalten.

CBDa hat ebenfalls eine entzündungshemmende Wirkung, wie in Studien und Untersuchungen herausgefunden wurde. Jedoch ist diese deutlich geringer. Hier sind sich die Wissenschaftler alle einig und sehen eine wesentlich bessere Wirkung in dem Endstoff CBD, der auch bei medizinischem Cannabis zum Einsatz kommt.

Der Vorteil von CBDa liegt auf der Hand. Nicht jeder Nutzer verträgt CBD und kämpft mit Übelkeit oder Schwindel und extremer Müdigkeit. Hier könnte ein Hanföl, welches mit CBDa angereichert ist eine gute Alternative sein.

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Was ist THC?

THC (Tetrahydrocannabinol) ist ebenfalls ein Cannabidiol, welches aber teilweise eine komplett gegensätzliche Wirkung als CBD hat. In CBD Produkten, die in Deutschland legal verkauft werden, darf der Anteil an THC 0,2 % nicht überschreiten. Ist der Anteil höher, ist das Produkt illegal. Daher werden in der Regel auch Cannabis Sorten genutzt, die einen hohen Anteil an CBD aber einen niedrigen Anteil an THC haben.

Mit speziellen Verfahren wird der THC-Anteil dann noch reduziert, sodass das Produkt legal in den Handel gelangen kann. Das Problem bei THC ist, dass es berauschend und somit psychoaktiv wirkt und deshalb unter das Betäubungsmittelgesetz fällt. Durch eine Lockerung des Betäubungsmittelgesetzes im März 2017 dürfen CBD Produkte mit einem THC-Anteil von unter 0,2 % verkauft werden.

THC hat jedoch auch hervorragende Wirkungen, weshalb es in der Medizin ebenfalls eingesetzt wird. Das medizinische Cannabis besteht zu gleichen Teilen aus THC und CBD und durch die teilweise gegensätzliche Wirkung ergänzen sich beide Wirkstoffe perfekt. Während CBD den Appetit hemmt, regt THC ihn an. Zudem unterdrückt CBD den Rausch von THC, was dann wiederum heißt, dass Krebspatienten, die medizinisches Cannabis einnehmen, kaum einen Rausch verspüren und nicht benebelt sind.

Die Nebenwirkungen einer Chemotherapie können aber sehr gut gelindert werden. Auch für Patienten mit chronisch entzündlichen Krankheiten, Epilepsie, Morbus Crohn oder Multiple Sklerose ist medizinisches Cannabis erhältlich, wenn man denn einen Arzt findet, der es verschreibt. Denn leider weigern sich noch immer viele Ärzte dieses Medikament zu verschreiben, obwohl bewiesen ist, dass es hilfreich sein kann.

So wirkt CBD im Körper

Der menschliche Körper verfügt über ein körpereigenes Endocannabinoid System. Diese agiert mit dem eingenommen CBD, welches an die Rezeptoren andockt. Somit stimuliert das Cannabidiol die Rezeptoren und kann Einfluss auf den Körper nehmen. Dabei aktiviert es beispielsweise die Serotonin Rezeptoren und wirkt sich auf Ängste, Stress und Schmerzempfinden aus.

Da die Rezeptoren im ganzen Körper verteilt sind, kann das Cannabidiol praktisch auf Körper und Geist Einfluss nehmen. Aus diesem Grund werden immer häufiger CBD Produkte genutzt, um die Nerven zu stärken, Stress besser verarbeiten zu können oder auch Schlafstörungen oder Ängste sowie Depressionen zu lindern.

Die Produkte mit Cannabidiol können eine hervorragende Alternative zu Pharmazeutika sein, zumal CBD so gut, wie keine Nebenwirkungen aufweisen kann und rein natürlich ist. Vorteil dabei ist, dass CBD für Kinder und Haustiere verwendet werden und ein wichtiger Helfer für alle Lebenslagen sein können.

Ich selbst nutze bisher die Öle von Nordic Oil und Hanfvita bin sehr zufrieden damit. Doch auch von CBD Vital bin ich absolut überzeugt! Zudem gibt es bei allen Anbietern derzeit Prozente. In der Facebookgruppe der CBD Ecke, findet ihr alle Gutschein Codes und Angebote, die ich für euch aushandeln konnte.

2 Comments

  1. Simone

    Hallo,
    ist es wirklich in den einzelnen Ländern so unterschiedlich mit dem THC Gehalt, wie ich gehört habe? In der Schweiz sind ja 1% THC erlaubt. Darf ich das schweizer CBD Öl dann mit über die Grenze nehmen oder ist dies verboten?
    LG
    Simone

    Reply
    1. Stephie Author

      Hallo Simone,
      ohhhh nein, das ist verboten und kann dir echt Ärger einhandeln. Da in Deutschland nur 0,2% THC-Anteil erlaubt ist, verstößt du somit gegen das Betäubungsmittelgesetz. Achte beim Kauf in der Schweiz immer darauf, wie hoch der Anteil an THC ist, damit du es legal mit über die Grenze nehmen kannst.
      Liebe Grüße
      Stephie

      Reply

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