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CBD bei COPD

Pixabay.de, Oracast, CCO

COPD gehört mittlerweile zu einer der häufigsten chronischen Krankheiten in Deutschland. Dabei leiden an der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung allein in Deutschland rund 6,8 Millionen Menschen. Das bedeutet, dass jeder Achte über 40 Jahren an COPD erkrankt ist. Doch wie kann CBD bei COPD hilfreiche eingesetzt werden?

Was ist COPD?

COPD zu den chronisch obstruktiven Lungenerkrankungen, zu denen beispielsweise auch reversibles Asthma zählt. Dabei leiden die Patienten, mit Fortschreiten der Erkrankung, immer stärker unter Atemnot und müssen oftmals an ein Sauerstoffgerät angeschlossen werden. Problematisch ist, dass die Lunge ihren Aufbau verliert und somit das Atmen immer schwerer wird. COPD ist, laut WHO, die dritthäufigste Todesursache weltweit.

Rauchen ist die Hauptursache für COPD. Auch wenn es zahlreiche Raucher gibt, die niemals an dieser Erkrankung leiden werden, ist das Risiko bei Rauchern sehr hoch. Auch Passivraucher haben ein erhöhtes Risiko an COPD zu erkranken. Zudem sind auch Arbeiten mit gefährlichen Gasen eine Ursache für die Lungenkrankheit. Insbesondere dann, wenn die Räume schlecht belüftet werden.

Symptome von COPD

Die Symptome von COPD sind von Mensch zu Mensch verschieden. Zu den häufigsten Symptomen zählen:

  • Auftreten von Atemnot
  • Engegefühl in der Brust
  • Husten, der mit oder ohne Schleimabsonderung auftreten kann
  • Keuchen
  • Kurzatmigkeit

Personen, die diese Symptome haben, sollten sich dringend untersuchen lassen. Zudem sollten Räume oder Orte gemieden werden, die stark verraucht sind. Das Rauchen sollte natürlich sofort aufgegeben werden!

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Weshalb kann CBD bei COPD eingesetzt werden?

Leider gibt es bis heute noch keine Heilung für COPD. Aus diesem Grund konzentrieren sich die Forscher vor allem auf die Linderung der Symptome. Da CBD nachweislich auch bei Asthma wirken kann, gehen Forscher davon aus, dass CBD bei COPD ebenfalls genutzt werden kann, um die Symptome zu lindern. In einer Studie an Mäusen wurde beispielsweise belegt, dass CBD bei Atemwegserkrankungen sehr gut, als unterstützende Therapie, zum Einsatz kommen kann.

CBD hat eine entzündungshemmende Wirkung, was vor allem bei COPD Patienten von Vorteil ist. Denn bei dieser Erkrankung zählt die Lungenentzündung zu den Hauptursachen von COPD. Somit könnte CBD nicht nur die Entzündung hemmen, sondern auch die Schleimproduktion reduzieren sowie den Schlaf verbessern.

Doch auch die schmerzlindernde Wirkung von CBD kommt COPD Patienten zugute. Durch die Einnahme von CBD könnten somit auch die Lungen- und Brustschmerzen reduziert werden. Gleichzeitig besteht auch die Möglichkeit, die Begleiterscheinungen der Erkrankung, wie Depressionen und Angststörungen, mit CBD zu behandeln. Dies liegt daran, dass CBD bei Depressionen und Angststörungen eine sehr gute Wirkung zeigt.

Anwendung von CBD bei COPD

Die Anwendung von CBD bei COPD ist sehr einfach. Allerdings sollte die Einnahme regelmäßig erfolgen, sodass auch die gewünschte Wirkung eintreten kann. Empfehlenswert ist hier ein CBD Öl, welches ihr sehr individuell dosieren könnt. Dabei werden die Tropfen unter die Zunge gegeben und etwa eine Minute dort belassen, bis ihr sie unterschluckt.

In der Regel beginnt ihr mit 1 x 2 Tropfen am Tag und erhöht die Dosis nach 4 Tagen auf 2 x 2 Tropfen täglich. So kann sich zum einen der Körper an das CBD gewöhnen und zum anderen könnt ihr direkt sehen, wie das Cannabidiol auf den Körper wirkt. In meinem Artikel „Die Grundlagen der CBD Dosierung“ erfahrt ihr mehr zur Dosierung.

Auch Kapseln sind eine Möglichkeit die COPD Therapie mit CBD zu unterstützen. Diese werden in der Regel ebenfalls ein bis zweimal am Tag eingenommen und können so die Symptome lindern. Da die Kapseln nicht mit den Lungen interagieren, ist die Einnahme von CBD Kapseln unproblematisch.

Empfehlenswert ist zu Beginn der CBD Einnahme auf eine Konzentration von 5 % zu achten. Diese CBD Konzentration ist für den Anfang vollkommen ausreichend. Selbstverständlich sollte CBD bei COPD nie ohne vorherige Absprache mit dem Arzt eingenommen werden, da Wechselwirkungen auftreten können.

Da CBD nahezu nebenwirkungsfrei ist, ist es eine hervorragende Alternative, die zumindest ausprobiert werden sollte. Im Grunde kann nichts passieren. Wirkt das CBD bei COPD nicht, setzt ihr es einfach wieder ab. Aber einen Versuch ist es auf jeden Fall wert, um vielleicht die Symptome noch weiter zu reduzieren und die Lebensqualität so zu steigern.

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